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Grab von vermisstem Bruder gefunden

 
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Charles
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MessagePosté le: Mar 17 Avr - 18:34 (2018)    Sujet du message: Grab von vermisstem Bruder gefunden Répondre en citant

Grab von vermisstem Bruder gefunden



Auteur : ?
Pages : 1
Édition : Göttinger Tageblatt GmbH & Co. KG
Collection : Göttinger Tageblatt
Parution : 19 Avril 2012

L'article :

Mit zitternden Händen zeigt der alte Mann ein vergilbtes Foto – es waren ihre letzten gemeinsamen Tage in Frankreich. Dann dreht sich der 84-Jährige zum Grab seines Bruders um und weint. 67 Jahre nach Kriegsende haben M.M. (Name der Redaktion bekannt) und seine Familie den verschollenen Bruder, Schwager und Onkel gefunden.

Er liegt seit 1945 in Bremke begraben. Jetzt besuchte die Familie aus Frankreich die Grabstelle. Ein Zufall hatte sie nach 67 Jahren auf die Spur gebracht: Im vergangenen Jahr seien in Frankreich zwei Bücher über den Zweiten Weltkrieg erschienen. In einem der Bücher habe er zufällig den Namen des Onkels entdeckt, erzählt einer der Neffen. Weitere Hinweise führten in die Ukraine und in die Mitte Deutschlands. Die Familie suchte Hilfe bei der Deutschen Kriegsgräberfürsorge und bekam Hinweise auf Bremke. Mitte Januar bekam Ortsbürgermeister Bernd Casper (SPD) den ersten Brief aus Frankreich. Einen Tag später schickte er per Mail ein Foto des Grabsteins zurück. Es war „der schlimmste Moment im Leben meines Vaters“, beschreibt P. M. die Situation, die die Familie aus der Normalität ihres Alltags gerissen habe.

Ein Moment, den die Familie nach so vielen Jahren auch als Erlösung empfinde. „Wir haben immer gehofft, dass mein Bruder noch lebt“, sagt M.M. Die „Ungewissheit“ darüber sei all die Jahre „das Schlimmste gewesen“. Warum er das Grab finden und jetzt besuchen wollte, kann er nur schwer erklären – „es ist halt mein Bruder.“

SS-Spähtrupp mit Panzerfäusten

Bis Jahresbeginn waren die Hintergründe zum Tod des Franzosen selbst in Bremke unbekannt. Nach dem Brief aus Frankreich recherchierten Casper, Pastor Thorsten Bothe und Ortsheimatpfleger Rolf Bergmann in Kirchenbüchern und Archiven. Ein Auszug aus der Sprengelchronik von 1950 bestätigte schließlich vage Vermutungen. Darin heißt es: „Ein SS-Spähtrupp in Stärke 5 Mann, ausgerüstet mit Panzerfäusten, geriet am Dorfausgang bei Mutter Jütte in feindliches Feuer (der Amerikaner, Anm. der Redaktion), wobei der Unteroffizier, ein Angehöriger der französischen Freiwilligenlegion gefallen ist. Er wurde auf dem Bremker  Friedhof beigesetzt.“ Auch in Sterbelisten der Gemeinde ist der Franzose aufgeführt.

Am Grab bestätigt M.M., dass er und sein Bruder in der Charlemagne „gegen die Bolschewisten“ kämpften. Die nach Kaiser Karl dem Großen benannte Freiwilligenlegion versammelte überwiegend französische Soldaten, die das Hitler-Regime im „Krieg gegen den Kommunismus“ unterstützen wollten. 1944 wurde die Einheit der Waffen-SS angegliedert. Vor diesem Hintergrund will die Familie ihren vollen Namen und Wohnort anonym halten. Auf dem Grab sind Vor- und Nachname von Jaques Mouren falsch geschrieben, aber unverkennbar.

Mit 23 Jahren ist er gestorben, heute wäre er 90 Jahre alt. Er liegt in einem Doppelgrab an der Friedhofskapelle, neben ihm ein polnischer Soldat aus der gleichen Einheit, der bei einem Unfall starb. Gepflegt wird das Grab seit Jahrzehnten von drei Frauen aus dem Dorf. Das Trio kümmert sich ehrenamtlich auch um andere Bereiche des Friedhofes. Dass einer der Toten für die Waffen-SS kämpfte, wussten auch sie bisher nicht.


Source : http://www.goettinger-tageblatt.de/Die-Region/Goettingen/Grab-von-vermisste…
_________________
Le temps passe. Le souvenir reste.


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